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„Schweinfurter Liste - Wir ergreifen Partei”!




Bürgerentscheid für den Erhalt einer Baumschutzverordnung




Datum Ort Uhrzeit
28.12.2017 Stadtgalerie/Finanzamt 10:00-18:00
29.12.2017 Georg-Wichtermann-Platz H+M oder Eingang Kesslergasse 10:00-16:00
30.12.2017 Mix-Markt Bergl 10:00-16:00
04.01.2018 Roßmarkt (Sparkasse) 17:00-20:00
05.01.2018 Frische Center Höchner 10:00-16:00
05.01.2018 Cafe Schreier 14:01-16:01
11.01.2018 Lidl Niederwerrner Strasse 17:00-20:00
12.01.2018 Marktkauf 17:00-20:00
13.01.2018 Frische Center Höchner 10:00-16:00
18.01.2018 REWE Heckenweg 17:00-20:00
19.01.2018 tegut Hainig 17:00-20:00
20.01.2018 Roßmarkt (Sparkasse) 10:00-16:00
25.01.2018 Kaufland 17:00-20:00
26.01.2018 Aktivmarkt Deutschhof 17:00-20:00
27.01.2018 Georg-Wichtermann-Platz H+M oder Eingang Kesslergasse 09:00-15:00




Download Flyer Bürgerentscheid

Ansprechpartner:
• Stefan Labus, W.-v.-d.-Vogelweide-Str. 22, 97422 Schweinfurt
• Dr. Ulrike Schneider, Krumme Gasse 30, 97421 Schweinfurt

 

 

Samstag, 13. Januar 2018



Zeug gibt's

[...]
Schließlich bewegt nach wie vor eine recht überschaubare Bürgerzahl die Frage, ob Schweinfurt - trotz eines gegenteiligen Stadtratsbeschlusses - doch eine Baumschutzverordnung bräuchte, eine „modifizierte“ halt, und wie man die Stadtratsmehrheit davon noch überzeugen könnte. Dabei hat doch die CSU das Verordnungswerk ohne mit der Wimper zu zucken gekillt.

Meinen denn die Baumschutzverordnungsfreunde, insbesondere die von der Schweinfurter Liste mit ihrer Jeanne d' Arc der Umwelt, Ulrike Schneider, an der Spitze, die Schwarzen würden ihren eigenen Beschluss noch mal umschmeißen? Eher fällt Ostern auf Weihnachten.
[...]

© Redaktion
Quelle: Volkszeitung Schweinfurt

 

Freitag, 12. Januar 2018



Baumschutz-Aktivisten wollen mit Kreuz-Aktion wachrütteln

Am 28. Januar entscheiden die Bürger, ob es in Schweinfurt weiterhin eine Baumschutzverordnung gibt. Das Baumschutzbündnis wirbt mit Aktionen für ein Ja

SCHWEINFURT • Mit einer so genannten Kreuz-Aktion hat das Schweinfurter Baumschutz-Bündnis am Donnerstag für den Erhalt der Baumschutzverordnung geworben. Bündnissprecher Richard Lindner vom Bund Naturschutz kam als Totengräber, Elisabeth Krempl von der Agendagruppe Nachhaltigkeit „spielte“ eine Baumfällerin. „Um plakativ zu zeigen, wie sich das Stadtbild mit dem Wegfall der Baumschutzverordnung verändern wird und um zu verdeutlichen, dass es nicht nur um den einzelnen Baum im eigenen Vorgarten geht“, begründete Stadträtin Ulrike Schneider von der Schweinfurter Liste die öffentlichkeitswirksame Aktion in der Alten Bahnhofstraße.

Laut Baumschutzbündnis ist ein Fällantrag für Kastanien gestellt

Für sechs alte und drei kleinere Kastanienbäume auf Höhe des Autohauses dort sei „nämlich schon ein Fällantrag bei der Stadt Schweinfurt gestellt worden“, so Schneider. Die an den Bäumen aufgestellten selbst gefertigten, mannshohen weißen Kreuze sollen „den ein oder anderen Bürger noch wachzurütteln“, damit er beim Bürgerentscheid am 28. Januar mit Ja stimmt, also für den Erhalt der Baumschutzverordnung, sagten Schneider und der SWL-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Stefan Labus.

Schon mehrfach sei die Fällung der Kastanien beantragt worden, aber unter Verweis auf die Baumschutzverordnung stets abgelehnt worden, sagte Schneider vor zahlreichen Medienvertretern. Erinnert wurde auch an eine vor Jahren im Stadtrat darüber geführte, leidenschaftliche Debatte. Ohne Baumschutzverordnung seien künftig an einigen Standorten viele alte Bäume bedroht. Als Beispiele nannten Schneider und Labus bewusst das alte TG-Gelände an der Deutschhöfer Straße und das Ex-Brauhaus-Areal, weil es dort keine Bebauungspläne gebe. Die CSU hatte diese als Regulativ zum Erhalt von Bäumen genannt. „Wenn es gar keinen Bebauungsplan gibt, können die Bäume wegrasiert werden“, sagte Labus. Das Argument der CSU greife also nicht, die Bäume seien schutzlos.

Plakate mit verschiedenen Motiven werden für ein Ja

Präsentiert hat das aus 13 Partnern bestehende Baumschutz-Bündnis auch die vier Plakatmotive, mit denen ab sofort im Stadtgebiet für ein Ja beim Bürgerentscheid am 28. Januar geworben wird.

Das Plakat „Ihre Stimme rettet Bäume“ appelliert laut Schneider an die Verantwortung jedes Einzelnen. Denn: Bei einem Bürgerentscheid gingen weniger Wähler zur Abstimmung. Daher bekomme jede einzelne Stimme mehr Gewicht, „es kommt auf jede einzelne Jastimme an“. Plakat zwei trägt den Slogan „Für eine intelligente Baumschutzverordnung“. Beim Bürgerentscheid geht es laut Lindner nicht um den Beibehalt der alten Baumschutzverordnung, die von der der CSU-Mehrheit im Stadtrat gekippt werden soll. Vielmehr soll es eine Baumschutzverordnung geben, welche die Bedürfnisse aller Bürger berücksichtigt. „Mit einer intelligenten Baumschutzverordnung werden die Bäume vornehmlich dort geschützt, wo sie am dringendsten benötigt werden“, erklärte der Bündnissprecher vom Bund Naturschutz.

Mit dem Motiv des leeren Schillerplatzes im Hintergrund spreche das dritte Plakat „Wir brauchen Bäume in der Stadt“ für sich, sagt Lindner. Eine Baumschutzverordnung könne zwar nur bedingt bewirken, dass neue Bäume in der Stadt gepflanzt würden, sie sorge aber dafür, dass es für jeden gefällten Baum eine Neupflanzung gibt.

Weitere Aktionen bis zum Bürgerentscheid sind angekündigt

Das Plakat Nummer vier „Baumschutz ist Wohnqualität“ zeigt den Wasserturm am Bergl im Hintergrund. Es stehe stellvertretend für die vielen Wohnblocks in der Stadt. Bürger ohne eigenen Garten seien aber angewiesen auf das öffentliche Grün, das zur Lebensqualität beitrage. Mit jeder Ja-Stimme beim Bürgerentscheid nähmen diese Mitbürger es selbst in die Hand und sorgten dafür, dass der Baumbestand erhalten bleibt, beziehungsweise verantwortungsvoll verwaltet wird.

Wenn das Bündnis Erfolg haben will, muss neben der Mehrheit der abgegebenen Stimmen auch das Quorum von 15 Prozent erreicht werden. In Schweinfurt wären das 6000 Ja-Stimmen. Das Bündnis kündigte bis 28. Januar weitere Aktionen an.

© Hannes Helferich
Quelle: Schweinfurter Liste

 

 

 

 

 

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